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Jahrelang haben Experten vor dem bevorstehenden Mangel an Arbeitskräften gewarnt, wenn die geburtenstarken Jahrgänge (zwischen 1946 und 1964) das Rentenalter erreichen. Viele Unternehmen wollen ihre erfahrensten und sachkundigsten Mitarbeiter nicht verlieren und ermutigen ältere Mitarbeiter deshalb, länger zu arbeiten. Flexible Arbeitsrichtlinien und Erleichterungen am Arbeitsplatz (z. B. Hilfstechnologien) sind ein überzeugendes Argument für ältere Mitarbeiter, dass sie ihre Tätigkeit noch lange nicht aufgeben müssen.
Einige Unternehmen stellen ihre Richtlinien und ihre Arbeitsumgebungen so um, dass ältere Mitarbeiter leichter ein wichtiger Bestandteil der Belegschaft bleiben können. Zu diesen Anpassungen gehören beispielsweise flexible Arbeitszeiten, veränderte Rollen und Zuständigkeiten, Schulungsprogramme zur Förderung neuer Fertigkeiten und auch Services zur Betreuung der betagten Eltern von Mitarbeitern.
Hilfstechnologien können auch Mitarbeitern von Nutzen sein, deren Sehkraft, Hörvermögen oder Fingerfertigkeit aufgrund ihres fortschreitenden Alters nachzulassen beginnt. Manche Verluste körperlicher Fähigkeiten werden durch degenerative Erkrankungen und Beschwerden noch beschleunigt. Körperliche Veränderungen dieser Art können die Fähigkeit einer Person beeinträchtigen, mit Computern und ihrer Umgebung umzugehen. Mit Hilfe von Technologien, die diesen Auswirkungen entgegenwirken, können die Mitarbeiter auch bis weit ins Seniorenalter hinein produktiv bleiben.
Eine Person mit schmerzhaftem Gelenkrheumatismus profitiert beispielsweise von einer tastenlosen Tastatur oder von Spracherkennungssoftware. Dank dieser einfachen, kostengünstigen Technologien können Fachkräfte („Knowledge Worker“) auch dann noch Routineaufgaben mit einem Computer erledigen, die ansonsten aufgrund einer körperlichen Einschränkung zu schwierig wären.
Computer bieten unzählige Erleichterungen
Unternehmen wie HP und Microsoft kümmern sich um die Bedürfnisse einer immer älter werdenden Belegschaft. Die Arbeit am Computer wird mit Eingabehilfen erleichtert und auch die Kompatibilität mit Hilfstechnologien von führenden Anbietern wird gewährleistet. Davon profitieren jedoch nicht nur Senioren.
„Man muss nicht unbedingt jenseits der 60 sein, um eine Erleichterung des Arbeitsalltags gebrauchen zu können“, betont Michael Takemura, Leiter des HP Accessibility Program Office. „Menschen um die 40 benötigen häufig eine Lesebrille oder bemerken Schwierigkeiten mit ihrem Gehör oder ihrer Fingerfertigkeit. Wir alle kommen gelegentlich in Situationen, in denen sich unsere Arbeitsumgebung unseren Anforderungen anpassen muss.“
Oft ist gar keine spezielle Technologie nötig, um den Computerarbeitsplatz an die Bedürfnisse des Mitarbeiters anzupassen. Die Techniker und Designteams von HP suchen nach Möglichkeiten, wie sie die Eingabeverfahren, die Produktivität und den Benutzerkomfort optimieren. Die 19- bzw. 17-Zoll-LCD-Monitore L1950 und L1750 sind jeweils mit zwei Drehachsen ausgestattet und lassen sich auf unterschiedliche Höhen einstellen. Mitarbeiter mit Zweistärken- oder Dreistärkengläsern oder mit Gleitsichtgläsern können damit den Monitor so einstellen, dass sie den Bildschirminhalt problemlos lesen können.
Auch Software kann die Bedürfnisse der Mitarbeiter unterstützen. Microsoft® Windows® Vista® enthält integrierte Einstellungen und Programme für Eingabehilfen, die das Sehen, Hören und Bedienen des Computers erleichtern. Die Einstellungen und Programme für Eingabehilfen in Windows Vista sind insbesondere für Mitarbeiter mit Sehschwächen, Hörstörungen, Schmerzen in Händen und Armen oder geistigen Einschränkungen hilfreich. Die wichtigsten Eingabehilfen bei Windows Vista:
Es gibt verschiedene Arten von Hilfstechnologien, die speziell für Mitarbeiter mit körperlichen oder geistigen Schwierigkeiten oder Behinderungen entwickelt wurden. Für Mitarbeiter mit Hörstörungen empfiehlt sich eine Hilfstechnologie wie iCommunicator, die Sprache in Text oder in Zeichensprache übersetzt, und das in Echtzeit.
HP hilft Arbeitnehmern und Arbeitgebern bei der Auswahl der richtigen Hilfstechnologien. Die Website von HP Accessibility bietet ausführliche Informationen zu verschiedenen Anbietern von Hilfstechnologien und zu Organisationen, die sich auf die Zugänglichkeit von Informationstechnologien spezialisiert haben. In Partnerschaft mit EnableMart bietet HP zudem individuell konfigurierte HP Desktop- und Notebook-Computer an, die ab Werk mit Hilfstechnologien ausgestattet sind. EnableMart leistet dabei technischen Support für die kompletten HP Lösungen.
Wer weiß? Je mehr ältere Mitarbeiter in Büros arbeiten, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass eines Tages vielleicht ein Bildschirmlesegerät oder ein Sprachgenerator zum beliebtesten Computerzubehör gekürt wird.
Hier finden Sie weitere Informationen:
» Das HP Accessibility-Programm » EnableMart-Workstations mit vollem Zugriff » Microsoft Accessibility » Der HP Safety & Comfort Guide (Sicherheits- und Ergonomie-Richtlinien von HP)
Microsoft und Windows sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. Windows Vista ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. |
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