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Das Erstellen geführter oder automatisierter Prozesse zur Problemisolierung kann einige Vorteile gegenüber den manuellen Vorgehensweisen bieten, die die meisten IT-Abteilungen heutzutage nutzen. Diese Prozesse tragen dazu bei, Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich auf die Benutzer auswirken. Zudem können die Ursachen erkannt und das wiederholte Auftreten der Probleme unterbunden werden. Die HP Problem Isolation-Software umfasst fünf Schritte. Die Business-Services werden dabei Technologiefunktionen zugeordnet, so dass die IT-Abteilung in der Lage ist, den Einfluss der Probleme auf die Betriebsabläufe zu beurteilen und den Problemen die richtige Priorität zuzuweisen.
- Schritt 1: Problem überprüfen. Stellen Sie als Erstes sicher, dass das Problem noch relevant ist. So vermeiden Sie die Verschwendung von Ressourcen für ein Problem, das gar nicht mehr existiert.
- Schritt 2: Auswirkungen auf die Betriebsabläufe beurteilen. Wenn das Problem noch vorhanden ist, weisen Sie ihm eine Priorität gemäß seinen Auswirkungen auf unternehmenswichtige Business-Services zu.
- Schritt 3: Erste Analyse durchführen. Wird ein Problem als behandlungsbedürftig eingestuft, definieren Sie den allgemeinen Umfang des Problems. Geben Sie beispielsweise an, ob das Problem an einem einzigen Standort auftritt und ob ein isoliertes oder wiederholtes Ereignis vorliegt.
- Schritt 4: Domänenanalyse durchführen. Sie haben sich einen allgemeinen Eindruck über das Problem verschafft. Sammeln Sie nun Daten zu bestimmten Domänen und versuchen Sie so die Schicht herauszufinden, in der das Problem aller Wahrscheinlichkeit nach aufgetreten ist. Geht es um den Anwendungsserver, den Webserver oder die Datenbankschicht?
- Schritt 5: Mögliche Ursachen ermitteln. Stellen Sie eine Liste aller Punkte auf, die wahrscheinlich das Problem verursacht haben. Bei der Problembehebung können Sie sich so auf die aufgelisteten Punkte konzentrieren. Wenn Sie beispielsweise festgestellt haben, dass die Datenbankschicht betroffen ist, können Sie ermitteln, ob fehlerhafte SQL-Abfragen, Datensatzkonflikte, Stapelverarbeitungsfehler, beschädigte Daten, Lastenausgleich zwischen Festplatten oder ein anderes Problem vorliegt.
HP Problem Isolation-Software
Eine der Stärken der HP Problem Isolation-Software liegt in ihrem Beziehungsmodell, das Business-Services und IT-Komponenten miteinander verbindet. Mithilfe der Daten über die Serviceabhängigkeiten zwischen Konfigurationselementen, die in der HP Universal CMDB (Configuration Management Database, Konfigurationsmanagementdatenbank) gespeichert sind, kann HP Problem Isolation feststellen, dass ein Problem vorliegt, die Auswirkungen auf das Serviceniveau ermitteln und die zugrunde liegenden Infrastrukturkomponenten finden, die für das Problem relevant sind. Die HP Problem Isolation-Software ist ein Bestandteil des HP Business Availability Center, so dass Sie die Verfügbarkeit, die Leistung und die Effektivität Ihrer Business-Services und Anwendungen optimieren können.
Hauptfunktionen
HP Problem Isolation bietet integrierte Funktionen für die rasche Erkennung und Behebung von IT-Problemen, beispielsweise:
- Zentraler Ausgangspunkt für die Isolierung von Problemen
- Geführte Arbeitsabläufe für die Isolierung von Problemen
- Überprüfung des Problems und Auflistung möglicher Ursachen in Echtzeit
- Automatisierte Überwachung zur Ermittlung von Problemen im Ad-hoc-Verfahren
- Integration in HP Universal CMDB, so dass der Status der zugrunde liegenden Infrastruktur abgerufen kann und Probleme isoliert werden können
- Integration in Servicedesk-Systeme für die Closed-Loop-Erstellung und -Verfolgung von Tickets
Erfahren Sie mehr über die Priorisierung von Problemen nach ihren Auswirkungen auf die Betriebsabläufe und über die verkürzten Reparaturzeiten mit der HP Problem Isolation-Software. |
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