 |
» |
|
|
 |
Im November 2007 hat HP neue Technologien, Produkte und Services für eine einfachere Konsolidierung, Energieeinsparung und Rechenzentrumsadministration angekündigt. Diese Neuerungen – zu denen u. a. der Virtual Connect Enterprise Manager und Verbesserungen bei bestehender Verwaltungssoftware, neue Server und Blades sowie eine neue Stromverteilungstechnik gehören – sind nur ein Teil unsere Engagements, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre in die Jahre gekommenen Rechenzentren so umzurüsten, dass sie den aktuellen Geschäftszielen und -strategien gerecht werden.
Ohne Change Management kein Umweltschutz
Energiesparen und „Green Computing“ sind heutzutage absolut „in“, sodass viele Rechenzentrumsmanager nach neuen energiesparenden Produkten und Services Ausschau halten. Energieeinsparung sei jedoch nur eine Facette eines umfassenden Sachverhalts, den das Management bei der Umrüstung von Rechenzentren berücksichtigen müsse, erklärt Jonathan Eunice, IT-Berater bei dem Analystenunternehmen Illuminata.
Das Gesamtbild
„Sie müssen sich nicht nur fragen, wie viel Sie sparen können, sondern auch, welche Einschränkungen es gibt. Und welche Veränderungen noch möglich sind, heute und in der Zukunft“, so Eunice. „Veränderungen sind unumgänglich, und das neue Modell verlangt, dass Rechenzentren von Anfang an – oder auch nachträglich – mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet werden, um immer neue Veränderungen bewältigen zu können.”
Bei solchen Veränderungen könne es sich um Stromsparen oder die Senkung der Kühlkosten ebenso handeln wie um die Konfiguration neuer Server oder eine Aufrüstung zur Unterstützung neuer Geschäftsbereiche. Unternehmen sind laut Eunice zunehmend mit immer rascheren Veränderungen konfrontiert, sodass die immensen IT-Investitionen der späten 1990er Jahre schnell veralten. Diejenigen Unternehmen, die die unvermeidlichen Veränderungen nicht bewältigten, seien zu einem ewigen Krisenmanagement verurteilt.
Die Kosten schwer veränderbarer Systeme
Als einen Teil der Lösung nennt Eunice modulares Computing, beispielsweise Server-Blades.
„Wenn die Modularisierung gut durchdacht ist, beseitigt sie nicht nur den Kabelsalat, sondern auch die Installationsprobleme, die häufig auftreten, wenn Ergänzungen und Änderungen bei Servern koordiniert werden müssen“, so Eunice.
Tony Linville, Senior Manager für Infrastructure Services bei Cerner Corp., ist der gleichen Meinung. „Die Verkabelung ist bei uns ein großes Problem“, berichtet er. „Sie ist teuer, braucht zu viel Platz, und Fehler sind schwer zu lokalisieren. Wir haben überlegt, die Verkabelung mithilfe von integrierten Blade-Switches zu verringern, doch die müssen von unserer Netzwerkservices-Gruppe verwaltet werden. Virtual Connect bietet viele der Vorteile eines Switches, muss aber nicht von unserer Netzwerkgruppe verwaltet werden.“
Intelligentere Software dank Stromspartechnik
Glücklicherweise hat der Trend zu einer kühleren, weniger energiehungrigen Infrastruktur unter anderem dazu geführt, dass immer mehr Systemkomponenten verschiedene Variablen, beispielsweise ihren Strombedarf, mitteilen können. Die Rechenzentrumsleitung sollte sich diese neuen Informationen zunutze machen, indem sie bessere Steuersysteme installiert.
„Viele dieser Komponenten können über Software gesteuert werden, also kann HP Systems Insight Manager , HP Insight Control Environment oder eine ähnliche Anwendung Sie mithilfe dieser Daten dabei unterstützen, den Energiebedarf zu deckeln. Sie können somit fundierte Entscheidungen darüber treffen, wie viel Strom Sie gerade benötigen“, erläutert Eunice.
„Der Vorteil der neuen Technologien ist, dass Sie das alles in einer ruhigen Minute auf überlegte Weise regeln können“, so Eunice weiter. „So müssen Sie nicht in aller Eile eine Entscheidung treffen, wenn ein Teil ausfällt oder wenn etwas auf der Stelle installiert werden muss. Sie müssen also seltener auf wiederholte, isolierte Krisen reagieren. Alles ist Teil einer systematischen, rationellen Vorgehensweise bei der Rechenzentrumsverwaltung.“
Verwandte Themen:
» Innovation für die Umwelt: Winzige Nanokomponenten oder riesige Rechenzentren – Forscher arbeiten an einer 'grünen' IT-Landschaft
|
 |

|
|