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Zukunftssicherung durch Bruch mit IT-Traditionen

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Für IT-Abteilungen ist es an der Zeit, mit der Tradition zu brechen, meint Vernon Turner, Group Vice-President und General Manager für Enterprise Computing bei dem in Framingham, Massachusetts, ansässigen Unternehmen International Data Corp. (IDC).

Turner ist überzeugt, dass IT-Verantwortliche lernen müssen, die Auswirkungen der IT auf die wirtschaftliche Seite des Unternehmens in den Vordergrund zu stellen. „Der CIO muss dafür sorgen, dass die IT nicht mehr nur über die bloße Technik, sondern über den Geschäftserfolg nachdenkt“, so Turner. „Welche Auswirkungen hat es, wenn wir diese Änderung an unserer Infrastruktur vornehmen? Welchen Effekt hat die Einführung einer neuen Technologie? Ist sie flexibel? Ist sie dynamisch? Wird sie eine gut ausgelastete Ressource sein?“

Es breche eine neue Ära der „IT-Geschäftssprache“ an, erklärt Turner, in der das Schließen der Lücke zwischen der IT und der betriebswirtschaftlichen Seite eine Notwendigkeit sei. Anstatt statistische Daten, wie Serverauslastung oder Verfügbarkeit, als Grundlage ihrer Arbeit zu nehmen, muss die IT den Erfolg der Bereitstellung von IT-Services direkt am Geschäftserfolg messen.

„Es geht darum, die Funktionalität in den Hintergrund treten zu lassen – und bei der Entwicklung von Wettbewerbsvorteilen in die nächste Phase einzutreten“, erläutert Turner.

Drei Strategien für den Bruch mit der Tradition

Turner weiß um die Schwierigkeiten, vor denen CIOs beim Unterfangen stehen, Traditionen in der IT zu brechen. Daher schlägt er drei Schlüsselstrategien vor, die dabei helfen sollen, diesem Problem beizukommen.

Die erste Strategie besteht darin, die von IDC identifizierte Innovationslücke zu schließen. IDC-Zahlen zufolge wird 2010 jeder für IT-Hardware ausgegebene Dollar weitere 5 Dollar an Ausgaben für Systemverwaltung, Stromversorgung und Kühlung und Business Continuity nach sich ziehen.* Gleichzeitig werden IT-Budgets nur noch etwa in Höhe der Inflationsrate wachsen.

Turner verweist darauf, dass einige Unternehmen beinahe 90 % ihres IT-Budgets für die laufenden Kosten ausgeben, so dass fast nichts für Innovationen übrig bleibt. „Es geht nicht nur darum, Hardware zu installieren; man muss vor allem die Systemverwaltung in den Griff bekommen.“

Die zweite Strategie besteht darin, sich von der reinen Bestandsverwaltung weg und zur Service-Level-Verwaltung hin zu bewegen. Viele CIOs sind heute vertraut damit, Software als Service zu betrachten und Konzepte der serviceorientierten Architektur (SOA) auf Anwendungsebene einzusetzen, doch sie müssen diese Denkweise auch auf die IT-Infrastruktur anwenden. Turner dazu: „Das könnte zum Beispiel die Anzahl der ausgeführten Trades pro Sekunde sein oder der Umsatz pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Diese Kennzahlen muss man in von der IT bereitgestellte Services übersetzen.“

Als Letztes rät Turner, mit der Automatisierung der IT-Prozesse zu beginnen, die bisher noch manuelle Eingaben erfordern. Eine „schlanke IT“ beinhaltet die Steigerung der Plattformauslastung, die Bereitstellung zusätzlicher Kapazität bei Bedarf und eine möglichst nahtlose Verwaltung.

„Die CIOs müssen sich die Frage stellen: ‚Wie können wir das bewerkstelligen? Wo setzen wir an im Hinblick auf IT-Effizienz?‘“, sagt Turner. „Und das bedeutet, dass man sich Unternehmen wie HP anschaut und sie fragt: ‚Wie können Sie mir diese Funktionen bereitstellen?‘“

HP mit ergebnisorientiertem Fokus

HP hilft Unternehmen dabei, Vorteile für die IT an den Geschäftserfolg zu koppeln, indem Umgebungen entwickelt werden, die Kosten senken, Risiken reduzieren und Wachstum ermöglichen, während sie gleichzeitig eine hohe Leistung, eine hohe Verfügbarkeit und Virtualisierungsfunktionen bereitstellen.

„Der wichtigste Aspekt, den HP zu dieser Vision beisteuert, ist die Notwendigkeit von Modularität und die Erfordernis von Verwaltungsfunktionen über mehrere Domänen hinweg“, erklärt Turner. „Anders ausgedrückt: Die IT braucht einen Speicher-Blade, einen Server-Blade, vielleicht sogar ein Netzwerk oder Sicherheitsfunktionalität, und das alles kompromisslos in die grundlegendste Form von Modularität verpackt. Wir möchten es den Kunden möglich machen, genau das zu kaufen, was sie für die jeweilige Anwendung und Geschäftsanforderung wirklich brauchen.“

CIOs wissen, dass die entsprechende Technologie verfügbar ist. Die Herausforderung besteht darin, sie so zu implementieren, dass die einengenden Ketten der Innovationslücke abgeschüttelt werden. „Vor allem anderen müssen Sie sich davon lösen, wie Sie Ihre Abteilung heute verwalten“, erläutert Turner. „Danach müssen Sie die Organisationssilos aufbrechen, um dies zu ermöglichen.“

*2007, Vernon Turner, Directions, CIO Strategies for the next generation data center.

Weitere Links

Management-Software

Stromversorgungs- und Kühlungstechnologien

Business Continuity-Lösungen

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