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Erfüllt Ihre IT-Abteilung die geschäftlichen Erwartungen? Nein? Dann finden Sie hier fünf Schritte für die erfolgreiche Implementierung von Business Service Management oder BSM.
1. Benutzersichtweise und Geschäftsprozesse mit zugrunde liegenden Komponenten verknüpfen
Um alle Vorteile der Endbenutzerüberwachung auszuschöpfen, müssen Sie die Benutzersichtweise und die Backend-Geschäftsprozesse mit den zugrunde liegenden IT-Komponenten und -Transaktionen verknüpfen. Sie können dies erreichen, indem Sie Serviceabhängigkeiten abbilden und dann den Zustand bestimmter Komponenten analysieren. Auf diese Weise können Sie bei Leistungs-Alerts schnell die betroffenen IT-Elemente identifizieren, entsprechende Ressourcen zuordnen und das Problem schnell beheben.
2. Auswirkung auf die Geschäftsservices analysieren
Indem Sie Komponentenausfälle zu den betroffenen Geschäftsservices in Bezug setzen, können Sie Ressourcen besser zuordnen, doppelten Aufwand vermeiden und die geschäftskritischsten Probleme zuerst beheben. Dadurch können Sie die Verfügbarkeit von Geschäftsservices und die Erfüllung der Serviceleistungen verbessern. Die genaue Vorhersage der Folgen von Ereignissen trägt ausserdem zu einer effektiveren Planung und Ressourcenzuweisung bei, ermöglicht wirkungsvollere Änderungsempfehlungen und verbessert die Ressourcenverwaltung.
3. Geschäftstransaktionen von Anfang bis Ende detailgenau verwalten
Die Verwaltung von Geschäftstransaktionen ist wie ein Paket mit garantierter Über-Nacht-Zustellung: Die Garantie steht und fällt damit, dass die Pakete an jedem Punkt verfolgt werden können, damit sie ihren Bestimmungsort pünktlich erreichen, Mitarbeiter sie im Fall eines Zustellproblems schnell orten und Kunden sehen können, warum es zu einer Verzögerung gekommen ist und wann sie mit der Zustellung rechnen dürfen.
Entsprechend dienen zusammengesetzte Geschäftsanwendungen dazu, in komplexen, heterogenen IT-Umgebungen an vielen Stellen einen Mehrwert beizutragen. Wie der Paketdienst muss die IT den gesamten Fluss der Einzeltransaktionen über Web-Frontends, Batch-Programme, Middleware, Großrechner und Backend-Systeme hinweg verfolgen und darstellen. Auf diese Weise erhalten die Manager Einblick in den Zustand der Transaktionen und die geschäftlichen Auswirkungen unvollständiger Transaktionen. Außerdem kann das IT-Personal besser auf Probleme reagieren.
4. Mit Komplexität umgehen
Zusammengesetzte Anwendungen und die entsprechenden Technologien, zum Beispiel serviceorientierte Architekturen, machen Unternehmen beweglicher und senken die Entwicklungskosten, sie können jedoch auch die Komplexität erhöhen. Am Anfang einer Komplexitätsreduzierung steht die automatische Erkennung der Infrastruktur- und Netzwerkkomponenten sowie der Anwendungen, aus denen sich Geschäftsservices zusammensetzen. Wenn beispielsweise das Netzwerk langsam ist, leidet die Leistung der Komponenten. Das Gesamtbild, einschließlich Netzwerkdetails, setzt die Auswirkung der Netzwerkprobleme zu Anwendungen und Geschäftsprozessen in Bezug und verbessert so das Business Service Management.
5. Leistungsprobleme umgehend beheben
Ein weiterer entscheidender Faktor für BSM ist eine schnelle Problembehebung. Da zur Problemlösung Identifizierung, Isolierung, Domänenanalyse, Korrektur und Überprüfung erforderlich sind, werden Probleme oft nicht schnell genug behoben. Bei den meisten IT-Abteilungen entfallen sage und schreibe 80 Prozent des Problembehebungsaufwands darauf, das Problem zu lokalisieren, zu ermitteln, ob es zuvor schon aufgetreten ist, Abhängigkeiten zu identifizieren und die Zuständigkeit zuzuordnen. Nur 20 Prozent der Aktivitäten werden für die eigentliche Lösung des Problems aufgewendet. Sie können dies ändern, indem Sie Abhängigkeiten zwischen Infrastruktur, Anwendungen und Geschäftsservices abbilden und diese Informationen in zugänglicher Form bereitstellen.
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